Schlüchtern den 31. Oktober 2025
Die Stadt Schlüchtern wird dem bestehenden Vertrag zur Hortbertreuung mit dem CJD Schloss Hausen über den 31. August 2026 um weitere zwei Jahre verlängern. Diesen Beschluss fasste das Schlüchterner Stadtparlament in seiner Sitzung am Montag einstimmig.
Nachdem Sozialausschuss- Vorsitzender Günther Koch ( Grüne ) über die Ergebnisse der jüngsten Sitzungen berichtet hatte, in der es unter anderem um eine mögliche Errichtung eines Familienzentrums, u, das Erreichen der Kapazitätsgrenzen in den Kindertagesstätten Elm, Herolz, Niederzell und Wallroth, den Wunsch einer Ausweitung der Jugendarbeit im Stadtgebiet, die Errichtung einer weiteren Gruppe der "Kindervilla Kunterbunt" ( Tierpädagogik ) und die Modalitäten zur Verleihung eines Integrationspreises ging, gab er weitere Auskünfte zum Beschlussvorschlag bezüglich der Zusammenarbeit mit dem CJD.
Dieser Beschlussvorschlag ist dreigeteilt und enthält neben der Verlängerung des bestehenden Vertrages auch die Aufforderung an den Magistrat, die vertraglichen Grundlagen unter Berücksichtigung der bisherigen Struktur und der Hessischen Rahmenvereinbarung der Jugendhilfekommission fortzuführen, sowie die Aufforderung , eine jährliche Evaluation vorzunehmen, um die Entwicklung der Ganztagsangebote der Schulen im Stadtgebiet zu berücksichtigen.
Denn, wie Koch berichtete, sei die Übernahme der Kosten vonseiten der Stadt, um die "Betreuungslücken" zu schließen, eine freiwillige Leistung.
Diese würden allerdings sehr gut angenommen.
Für die Ausführungen und die Arbeit des Sozialausschusses gab es Lob von allen Seiten. So dankte etwa Stadtverordnetenvorsteher Joachim Truß ( SPD ) für die Vorarbeiten und formulierte einen Appell, die jungen Menschen weiter einzubinden.
Auch SPD Fraktionschef Helmut Meister schloss sich diesem Lob an und meinte, dass die Formulierungen und Beschlussvorlagen des Sozialausschusses aus Sicht seiner Fraktion schlüssig und nachvollziehbar seien. Besonders lobenswert sei der eingebrachte Vorschlag der jährlichen Evaluation, denn solange die Ganztagsbetreuung an Schulen noch nicht komplett ausgebaut sei, bedürfe es einer "Übergangslösung". Alle anwesenden Stadtverordneten votierten für den Vorschlag des Sozialausschusses.
tim
Kinzigtal-Nachrichten 31. Oktober 2025